C-Test Deutsch: Einstufung an Unis und Übungen

Nicht nur in Englisch: 16 Universitäten stufen internationale Studierende mit einem C-Test in ihre Deutschkurse ein, und 8 Studienkollegs und Vorbereitungskurse nutzen ihn im Aufnahmetest. Hier steht, wo, mit welchem Format und mit Quelle. Darunter kannst du drei deutsche C-Tests kostenlos üben.

Stand:

C-Test Prep gehört zu keiner Universität und keinem Studienkolleg. Maßgeblich ist immer die verlinkte Seite.

So funktioniert der deutsche C-Test

Einstufung in Deutschkurse (16)

WoWas die Seite sagtQuelle
Universität Münster4 kurze Texte, 100 Lücken; 2 € pro Test, 25 MinutenAnleitung zur Durchführung des C-Tests am Sprachenzentrum
Universität Hamburg8 Lückentexte; einmal pro Semester, 50 MinutenFAQ: Einstufung/Anmeldung
Leibniz Universität HannoverE-Test im C-Test-Format, 5 Texte; zwei Versuche, 25 MinutenEinstufungstest
Universität Magdeburg (OVGU)5 Texte × 25 Lücken; ein Versuch, 30 MinutenC-Test
Universität Duisburg-Essen5 Texte × 20 Lücken, online in JACK3, 25 MinutenEinstufungstests
Universität Heidelberg (ISZ)5 Texte × 20 Lücken; nur einmal, 35 MinutenOnline-Einstufungstest
Universität Bayreuth5 Texte × 20 Lücken, danach kurz mündlich, 35 MinutenEinstufungstest - Sprachenzentrum - Universität Bayreuth
Universität Hohenheim5 Texte; Deutsch nur vor Ort in der Mediothek, 25 MinutenEinstufungstest (C-Test): Universität Hohenheim
FAU Erlangen-NürnbergC-Test im Sprachlabor; Ergebnis ein Jahr gültig, 40 MinutenEinstufung für die studienbegleitenden Deutschkurse
Freie Universität BerlinonSET-Deutsch: 8 Texte × 20 Lücken, 40 MinutenDie Einstufung mit onSET-Deutsch
Universität Marburg5 kurze Lückentexte in ILIAS, vorher ein FragebogenPlacement Procedure: Intensive Courses
Universität Rostockmeist C-Test, 4 oder 5 Texte; für Deutsch ein Semester gültigEinstufungstests - Sprachenzentrum - Universität Rostock
Universität zu KölnC-Test per Link, Stufen A2 bis C1Department German as a Foreign Language (DaF)
Universität GöttingenC-Test des Lektorats Deutsch als FremdspracheMuster-Einstufungstest
Universität ErfurtonSET am PC, zweimal im Jahr zu SemesterbeginnKurse und Prüfungen
Universität SiegenonSET im C-Test-Format, Deutsch oder EnglischonSET Test

Aufnahmetest: Studienkolleg und DSH-Kurs (8)

WoWas die Seite sagtQuelle
TU Dresden, DSH-Vorbereitungskurs4 bis 6 Texte; Rangfolge nach Punkten, begrenzte Plätze, 30 Minuten (Seite von 2016)C-Test
Studienkolleg der TU DarmstadtC-Test für alle Bewerbenden, mindestens B1, 40 MinutenAdmissions procedure for T courses and G courses
Studienkolleg Frankfurtelektronischer C-Test vor Ort; höchstens zweimal wiederholbarAufnahmetest FSP
Niedersächsisches Studienkolleg HannoverC-Test Deutsch für alle, dazu FachtestsAufnahmeverfahren für die Schwerpunktkurse
Studienkolleg KasselC-Test Deutsch und ein Mathetest, 40 Minuten (das Studienkolleg wird geschlossen)Information about the admission test
Studienkolleg am KITonSET, 8 Texte × 20 Lücken, für die TestDaF-Kurse, 40 MinutenPurpose of the entrance test (Aufnahmetest)
Studienkolleg der Hochschule AnhaltC-Test und Textproduktion, je 30 Minuten, 30 MinutenAcceptance test
Studienkolleg der Hochschule Nordhausenmehrere C-Tests mit Grammatik, Leseverstehen und Grafik, 30 MinutenAdmission test

Drei deutsche C-Tests zum Üben

Jeder Text hat 25 Lücken, wie in Magdeburg oder Münster. Unter jedem Text stehen alle Lösungen mit Erklärung.

Wohnungssuche in einer Uni-Stadt

B1

Wer zum Studium nach Deutschland kommt, muss zuerst eine Unterkunft finden. In vie Uni-Städten ist d nicht lei, weil e mehr Studi als fr Zimmer gi. Viele woh deshalb i einer Wohngeme. Dort h jeder e eigenes Zim, aber Kü und B teilt m mit d anderen. E Platz i Wohnheim d Studierendenwerks i meistens güns, doch d Wartelisten si oft la. Wer einen Platz im Wohnheim möchte, sollte sich deshalb so früh wie möglich bewerben.

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Lösungen und Erklärungen: Wohnungssuche in einer Uni-Stadt
  1. vielen Grammatik

    „in“ + Dativ auf die Frage „wo?“, Plural: „in vielen Uni-Städten“, Endung -en.

  2. das Grammatik

    Demonstrativpronomen: „das“ verweist auf den Satz davor (eine Unterkunft finden). „dies“ ist auch möglich.

    Auch richtig: dies

  3. leicht Wortschatz

    „leicht“ = einfach, nicht schwer.

  4. es Grammatik

    „es gibt“ = es existiert; „es“ ist hier das formale Subjekt.

  5. Studierende Wortschatz

    „Studierende“ = Studentinnen und Studenten; Plural ohne Artikel nach „mehr“.

  6. freie Grammatik

    Adjektiv ohne Artikel im Plural: „freie Zimmer“, Endung -e.

  7. gibt Grammatik

    „es gibt“: 3. Person Singular von „geben“ mit e → i; im Nebensatz mit „weil“ steht das Verb am Ende.

  8. wohnen Grammatik

    3. Person Plural Präsens: „Viele wohnen“, weil „viele“ Plural ist.

  9. in Grammatik

    „in“ + Dativ auf die Frage „wo?“: „in einer Wohngemeinschaft“.

  10. Wohngemeinschaft Wortschatz

    „die Wohngemeinschaft“ (kurz WG): Mehrere Personen teilen sich eine Wohnung.

  11. hat Grammatik

    3. Person Singular von „haben“: „jeder hat“.

  12. ein Grammatik

    Unbestimmter Artikel: „ein eigenes Zimmer“ (Neutrum Akkusativ) und „Ein Platz“ (Maskulinum Nominativ); beide Formen heißen „ein“.

  13. Zimmer Wortschatz

    „das Zimmer“ = Raum. Nomen werden großgeschrieben, auch in der Lücke.

  14. Küche Wortschatz

    „die Küche“ = der Raum zum Kochen.

  15. Bad Wortschatz

    „das Bad“ = Badezimmer.

  16. man Grammatik

    Indefinitpronomen „man“ = jede Person; das Verb steht in der 3. Person Singular: „teilt man“.

  17. den Grammatik

    „mit“ + Dativ, Plural: „mit den anderen“.

  18. Ein Grammatik

    Unbestimmter Artikel: „ein eigenes Zimmer“ (Neutrum Akkusativ) und „Ein Platz“ (Maskulinum Nominativ); beide Formen heißen „ein“.

  19. im Grammatik

    „im“ = „in dem“, Dativ auf die Frage „wo?“: „im Wohnheim“.

  20. des Grammatik

    Genitiv Neutrum (wessen Wohnheim?): „des Studierendenwerks“; das Nomen bekommt -s.

  21. ist Grammatik

    3. Person Singular von „sein“: „Ein Platz … ist“.

  22. günstiger Grammatik

    Komparativ von „günstig“ (= billig) mit -er: günstiger als ein Zimmer auf dem freien Markt. „günstig“ ist auch möglich.

    Auch richtig: günstig

  23. die Grammatik

    Bestimmter Artikel im Plural Nominativ: „die Wartelisten“.

  24. sind Grammatik

    3. Person Plural von „sein“: „die Wartelisten sind“.

  25. lang Wortschatz

    „lang“ = hier: mit vielen Namen darauf; nach „sein“ ohne Endung.

Das Semesterticket

B2

Mit dem Semesterbeitrag bezahlen Studierende an vielen Hochschulen auch ein Ticket für Busse und Bahnen. Dieses Semeste ist deut billiger a eine nor Monatskarte, we alle Studie der Hochs es geme finanzieren. M muss e auch da bezahlen, we man sel fährt. A vielen Hochs gilt e inzwischen i Nahverkehr u im Regiona in ga Deutschland. Fernzüge si allerdings ni eingeschlossen; da braucht m eine eig Fahrkarte. Wo das eigene Ticket genau gilt, erfährt man bei der Hochschule.

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Lösungen und Erklärungen: Das Semesterticket
  1. Semesterticket Wortschatz

    „das Semesterticket“ = Fahrkarte für ein Semester. Lange Komposita werden in der Mitte geteilt.

  2. deutlich Wortschatz

    „deutlich billiger“ = viel billiger.

  3. als Grammatik

    Nach dem Komparativ steht „als“: „billiger als“.

  4. normale Grammatik

    Adjektivendung nach „eine“, Femininum Nominativ: „eine normale Monatskarte“.

  5. weil Grammatik

    „weil“ leitet einen Grund ein; das Verb steht am Ende: „… finanzieren“.

  6. Studierenden Grammatik

    Nach „alle“ endet das substantivierte Partizip auf -en: „alle Studierenden“.

  7. Hochschule Grammatik

    Genitiv Femininum (wessen Studierende?): „der Hochschule“; feminine Nomen bekommen keine Endung.

  8. gemeinsam Wortschatz

    „gemeinsam“ = zusammen.

  9. Man Grammatik

    Indefinitpronomen „man“ = jede Person: „Man muss“, „braucht man“; das Verb steht in der 3. Person Singular.

  10. es Grammatik

    Pronomen für „das Semesterticket“ (Neutrum): Akkusativ in „muss es bezahlen“, Nominativ in „gilt es“.

  11. dann Grammatik

    „auch dann …, wenn“ = sogar in dem Fall, dass.

  12. wenn Grammatik

    „wenn“ leitet eine Bedingung ein; das Verb steht am Ende: „wenn man selten fährt“.

  13. selten Wortschatz

    „selten“ = nicht oft.

  14. An Grammatik

    „an“ + Dativ bei Hochschulen: „an vielen Hochschulen“ (man studiert an einer Hochschule).

  15. Hochschulen Grammatik

    Plural von „die Hochschule“ mit -n: „an vielen Hochschulen“.

  16. es Grammatik

    Pronomen für „das Semesterticket“ (Neutrum): Akkusativ in „muss es bezahlen“, Nominativ in „gilt es“.

  17. im Grammatik

    „im“ = „in dem“, Dativ: „im Nahverkehr“.

  18. und Grammatik

    „und“ verbindet zwei gleichartige Satzteile: „im Nahverkehr und im Regionalverkehr“.

  19. Regionalverkehr Wortschatz

    „der Regionalverkehr“ = Züge und Busse zwischen den Orten einer Region.

  20. ganz Wortschatz

    „in ganz Deutschland“ = im ganzen Land; vor Ländernamen ohne Artikel und ohne Endung.

  21. sind Grammatik

    3. Person Plural von „sein“: „Fernzüge sind … eingeschlossen“ (Zustandspassiv).

  22. nicht Grammatik

    „nicht“ verneint das Partizip: „nicht eingeschlossen“.

  23. dafür Wortschatz

    „dafür“ = für die Fernzüge.

  24. man Grammatik

    Indefinitpronomen „man“ = jede Person: „Man muss“, „braucht man“; das Verb steht in der 3. Person Singular.

  25. eigene Grammatik

    Adjektivendung nach „eine“, Femininum Akkusativ: „eine eigene Fahrkarte“.

Die Hausarbeit

C1

In vielen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern schließen Studierende ein Seminar nicht mit einer Klausur, sondern mit einer schriftlichen Hausarbeit ab. Darin zei sie, da sie ei eingegrenzte Frages selbstständig bearb und ih Thesen m Literatur bel können. W fremde Geda übernimmt, mu die Que stets kenn machen; ander gilt d Arbeit a Plagiat u wird i der Re nicht best. Ebenso wic wie d Inhalt i eine kl und schlü Gliederung. Wer rechtzeitig beginnt, hat am Ende genug Zeit, den Text sorgfältig zu überarbeiten.

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Lösungen und Erklärungen: Die Hausarbeit
  1. zeigen Grammatik

    3. Person Plural Präsens: Subjekt ist „sie“ (die Studierenden).

  2. dass Grammatik

    Konjunktion „dass“ mit ss: leitet den Inhalt ein, das Verb steht am Ende („… können“).

  3. eine Grammatik

    Unbestimmter Artikel im Akkusativ Femininum: „eine eingegrenzte Fragestellung“.

  4. Fragestellung Wortschatz

    „die Fragestellung“ = die Frage, die eine Arbeit untersucht.

  5. bearbeiten Wortschatz

    „bearbeiten“ = sich mit einer Aufgabe beschäftigen; Infinitiv vor dem Modalverb „können“.

  6. ihre Grammatik

    Possessivartikel „ihr“ (3. Person Plural) im Akkusativ Plural: „ihre Thesen“.

  7. mit Grammatik

    „mit“ + Dativ: „mit Literatur belegen“.

  8. belegen Wortschatz

    „belegen“ = mit Quellen beweisen, stützen.

  9. Wer Grammatik

    Verallgemeinerndes Relativpronomen: „Wer …, muss …“ = jede Person, die …

  10. Gedanken Grammatik

    Plural von „der Gedanke“ (n-Deklination): „fremde Gedanken“.

  11. muss Grammatik

    Modalverb „müssen“, 3. Person Singular: „muss“, ohne Umlaut.

  12. Quelle Wortschatz

    „die Quelle“ = der Text, aus dem ein Gedanke stammt.

  13. kenntlich Wortschatz

    „kenntlich machen“ = sichtbar machen, angeben.

  14. andernfalls Wortschatz

    „andernfalls“ = sonst, wenn nicht.

  15. die Grammatik

    Bestimmter Artikel im Nominativ Femininum: „die Arbeit“ ist Subjekt.

  16. als Grammatik

    „gelten als“ + Nominativ: „gilt als Plagiat“.

  17. und Grammatik

    „und“ verbindet zwei Verben mit demselben Subjekt: „gilt … und wird …“.

  18. in Grammatik

    Feste Wendung „in der Regel“ = normalerweise.

  19. Regel Wortschatz

    „die Regel“; „in der Regel“ = meistens, normalerweise.

  20. bestanden Grammatik

    Partizip II von „bestehen“ im Passiv mit „werden“: „wird nicht bestanden“.

  21. wichtig Wortschatz

    „ebenso wichtig wie“ = genauso wichtig wie.

  22. der Grammatik

    Bestimmter Artikel im Nominativ Maskulinum: „der Inhalt“; nach „wie“ steht derselbe Kasus wie bei „eine … Gliederung“.

  23. ist Grammatik

    „sein“ in der 3. Person Singular an zweiter Stelle; Subjekt ist „eine … Gliederung“.

  24. klare Grammatik

    Adjektivendung nach „eine“, Femininum Nominativ: „eine klare … Gliederung“.

  25. schlüssige Grammatik

    „schlüssig“ = logisch, folgerichtig; Endung -e wie bei „klare“ (eine … Gliederung).

So übst du für den deutschen C-Test

onSET-Deutsch: Ablauf und zwei weitere Übungstexte →

Häufige Fragen

Ist der C-Test Deutsch dasselbe wie onSET-Deutsch?

onSET-Deutsch ist ein bestimmter C-Test der g.a.s.t. mit 20 Lücken pro Text. Viele Universitäten nutzen eigene C-Tests, etwa Münster mit 4 Texten und 100 Lücken oder Magdeburg mit 5 Texten zu je 25 Lücken.

Brauche ich den C-Test für das Studienkolleg?

An mehreren Studienkollegs ja: Darmstadt, Frankfurt, Hannover, Kassel und das KIT nennen einen C-Test im Aufnahmetest. Prüf die Seite deines Studienkollegs, die Regeln sind verschieden.

Werden Nomen im deutschen C-Test auch gekürzt?

Ja. Die Regel gilt für jedes zweite Wort, also auch für Nomen. Der Wortanfang mit dem Großbuchstaben steht da; du ergänzt den Rest.

Englisch: welcher Einstufungstest an welcher Uni →